|
|

|
Die
Bedingungen für die Ausübung der Rechte
auf Gleichstellung begünstigen.
|
.
|
Rezept n.52
|
|
.
Was
INFORMATIONSPROGRAMM
ÜBER CHANCENGLEICHHEIT.
- Informationsprogramm
über Chancengleichheit bei dem Berliner Stadtbezirk
Steglitz.
- Die
Mitarbeiterinnen des Bezirksamts Steglitz befinden sich
hier und da im Vergleich zu den Männern in einer
Situation der "Ungleichheit am Arbeitsplatz". Das
Programm bietet den Frauen die Möglichkeit, die zur
Überwindung dieses Zustands notwendigen Kenntnisse
zu erwerben, auch was die juristische Seite des Problems
anbelangt.
Wieviel
- Die Kosten
für die Lehrgänge belasten keinen einzigen der
kommunalen Haushaltsposten.
- Die
Trainingskurse mit externen Beratern werden aus Fonds der
Gemeinschaft finanziert.
Wie
- Die Leiterin und
Frauenbeauftragte des Bezirksamts organisiert
Weiterbildungskurse über die zum Thema
Chancengleichheit existierenden Gesetze und
Problematiken. Es werden auch Trainingskurse mit externen
Beratern (Pädagogen, Psychologen und Trainer)
angeboten, in denen Methoden zur "Behauptung der eigenen
Persönlichkeit" erlernt werden
können.
Vorgehensweise
- Bei der
Stadtverwaltung Berlin sind etwa 200 Frauen in
verschiedenen Abteilungen beschäftigt. Aus ihnen
werden auf der Basis eines Vierjahresvertrags einige
ausgewählt, um die Aufgaben von
"Frauenvertreterinnen" in Erfüllung der in der Stadt
Berlin geltenden Gesetze zur Chancengleichheit
wahrzunehmen. In den großen Verwaltungsbüros,
in denen es über 600 Mitarbeiterinnen gibt, sind die
Frauenvertreterinnen (FV) von ihren normalen Aufgaben
entbunden. Sie müssen über alle Maßnahmen
im Personal-, Sozial- und Organisationsbereich auf dem
laufenden sein und sind für alle
arbeitsplatzbezogenen Probleme der Mitarbeiterinnen
zuständig. Die FV kontrollieren, ob die Gesetze zur
Chancengleichheit respektiert und angewendet
werden.
-
- Grundregeln sind
beispielsweise:
- Erhöhung
des Anteils von Frauen in Gehaltsstufen, wo sie
unterrepräsentiert sind;
- Verbot von
indirekter und direkter Diskriminierung;
- mit den
familiären Bedürfnissen zu vereinbarende
Arbeitszeiten;
- Recht auf
Weiterbildung zur Karriereförderung; Verbot von
sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.
- Um die vom Gesetz vorgegebenen
Ziele zu erreichen, müssen konkrete Maßnahmen erarbeitet
werden. Eine Möglichkeit ist das Angebot von Seminaren speziell
für Frauen, die teils von den FV, teils in Zusammenarbeit mit anderen
Bildungsinstitutionen organisiert werden. Da die FV keine eigenen Mittel
zur Verfügung haben und die Behörden sich oft weigern, derlei
Kosten zu tragen, müssen sich auch die Mitarbeiterinnen an den
Ausgaben beteiligen.
- Die FV organisieren Arbeitstreffen
und suchen außerdem die Zusammenarbeit mit anderen politischen
Frauen-Netzwerken, um eine Alternative zu den sogenannten "Old-men-networks"
zu schaffen.
- Direkte Nutznießer: die
etwa 200 Mitarbeiterinnen des Bezirksamts.
- Indirekte Nutznießer: alle
Mitarbeiter.
-
- Ergebnisse
-
- Das Programm befindet sich noch
im Probestadium; die Ergebnisse müssen erst ausgewertet werden.
-
- Verweise:
- SUSANNA BRODERSEN
- FRAUENVERTRETERIN IM
BEZIRKSAMT STEGLITZ
- Schlossstraße
80, 12165 Berlin, 25. Etage, Zimmer 2501,
- SPI Servicegesellschaft
- TEL.: 0049 30 79043983
-
-
|