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Die
Bedingungen für die Ausübung der Rechte
auf Gleichstellung begünstigen.
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Rezept n.50
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Was
TRAINING GEGEN
DIE HÄUSLICHE GEWALT.
Centro nazionale di
ricerca e sviluppo per il sistema sociale e la saDas
Nationale Forschungs- und Entwicklungszentrum für
Sozialsystem und Gesundheitswesen (STAKES) in Helsinki
leitete eine Aktion zum Eingreifen bei Fällen von
häuslicher Gewalt ein. Es geht darum, den Täter
dazu zu bringen, sich in Einzel- oder Gruppentherapie
(Training) behandeln zu lassen.
Wieviel
- Nach
Feststellung der verfügbaren Mittel seitens der
interessierten Kommunalverwaltung kann ein solcher Dienst
entweder direkt vom Sozialamt oder durch
Sozialkooperativen bereitgestellt werden. Die Unkosten
sind demnach auf die Ausgaben für spezialisiertes
Personal begrenzt (Sozialarbeiter, Psychologen,
Psychotherapeuten, Psychiater, Neuropsychiater).
Wie
- Die für die
Aktion zuständige Behörde muss mit den Schulen
(Lehrern), den Unfallstationen der Krankenhäuser,
der Polizei und allen, die Fälle von häuslicher
Gewalt anzeigen können, eng zusammenarbeiten. Nach
der Anzeige ist es Aufgabe der Sozialarbeiter, den
Täter zu kontaktieren und zu versuchen, ihn dazu zu
bringen, dass er eine Therapie beginnt. Zu Anfang handelt
es sich um individuelle Treffen, die je nach Bedarf von
einem bis zu sechs Monaten dauern können. Nach
Abschluss dieser Phase beginnt die Arbeit im Kollektiv,
mit Gruppen von 8 - 10 Personen, die sich etwa vier
Monate lang wöchentlich treffen. Ziel der ersten
Phase ist es, dem Betroffenen seine Neigung zur
Gewalttätigkeit, seine Verantwortung und den
materiellen wie psychologischen Schaden, den er seiner
Familie zufügt, bewusst zu machen. Die zweite Phase
sieht eine Konfrontierung mit anderen Personen in der
gleichen Situation vor, sowie Maßnahmen seitens der
Sozialarbeiter zur Beseitigung der Ursachen der
Gewalt.
Vorgehensweise
- Eine derartige Aktion entsteht
aus der Notwendigkeit, das Phänomen der Gewalt gegen Frauen und
Kinder anzugehen, ein Phänomen, das laut statistischer Daten in
ständigem Anstieg begriffen ist. Daher ist ein Eingreifen dort,
wo gewaltbegünstigende Situationen am stärksten präsent
sind (Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, sozialer Verfall), unbedingt
notwendig.
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- Ergebnisse
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- Die Lokalbehörden erlangen
eine vermehrte Erkenntnis des Phänomens und seiner jeweiligen Ursachen.
- Zur Gewaltanwendung neigende
Personen erlangen ein Bewusstsein für ihre eigene Verantwortung,
was zu einer spürbaren Verringerung der Gewalttätigkeiten
führt.
- Weniger Trennungen und Scheidungen.
- Bedeutende Verbesserung der Lebensqualität.
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- Verweise:
- LEENA RUUSUVUORI
- NATIONAL RESEARCH AND
DEVELOPEMENT CENTRE FOR WELFARE AND HEALTH (STAKES)
- SILTASAARENKATU, 18
- HELSINKI (FINLAND)
- TEL.: 00358 9 3967
2122
- FAX: 00358 9 3967 2201
- E-MAIL: leenar@stakes.fi
- WEB-SEITE: www.stakes.fi
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