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Familien-
und Berufs/Arbeitsleben vereinbaren.
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Rezept n.37
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Was
DAS
"IANUS"-PROJEKT.
- Das
"Ianus"-Projekt: eine positive Aktion des SAD (Servizio
Assistenza Domiciliare = Sozialstation für
Pflegebedürftige zu Hause,
Anm.d.Ü.).
- Anträge
sind an die Stadtverwaltung zu richten, die über die
Aktivierung des Dienstes in den einzelnen Fällen
entscheidet.
- Das Projekt
richtet sich an Familien, wo ein Mitglied nach einem
Krankenhausaufenthalt pflegebedürftig geworden ist.
Die Sozialstation kommt ins Haus und bietet sowohl
praktische Hilfe als auch Unterstützung auf
sozialem/gesundheitsdienstlichem Gebiet an. Der Service
ist kostenlos.
Wieviel
- Feststellung der
finanziellen Mittel, in diesem Falle durch das
Ministerium für Chancengleichheit.
- Herkunft: Es
handelt sich um bereits dem Ministerium für
Chancengleichheit zugesprochene Mittel, sowie um vom
Gesetz Nr. 285/97 vorgesehene Fonds. Es wurde auch eine
kostenlose Zusammenarbeit mit dem Italienischen Roten
Kreuz in die Wege geleitet, das seine auf freiwilliger
Basis arbeitenden Ärzte für Beratung und
Krankenpflege zur Verfügung stellt.
- Bestimmung (an
wen/wofür): Die Mittel werden eingesetzt für
eine erste Bestandsaufnahme der Bedürfnisse; sodann
prüft ein Sozialarbeiter den tatsächlichen
Notstand, und die eigentliche Pflege im Haus wird von
einer Frauenkooprative übernommen.
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- Wie
Die Antragstellung
ist sehr einfach: Es genügt, dass der Betroffene seine
Situation an dem entsprechenden Schalter (Sitz des Projekts
"Ianus" in Vicolo Coluzzi, 14, Öffnungszeiten: Montag
bis Freitag von 9 - 13 Uhr und von 15- 19 Uhr) darlegt,
damit der Besuch des Sozialarbeiters zu Hause erfolgen kann.
Gleich danach wird der Pflegedienst aktiviert
(höchstens 14 Tage).
Vorgehensweise
- Eine Frauenkooperative, die auf
Abkommensbasis mit dem Ministerium für Chancengleichheit zusammenarbeitet,
kümmert sich um die unmittelbaren Notwendigkeiten und die bürokratische
Seite. Die Überprüfung des tatsächlichen Notstands liegt
bei den Sozialarbeiterinnen der Stadt und der Kooperative "L'Aquila".
- Das Projekt wurde von der beider
Stadt angestellten Sozialarbeiterin M.L. Troja ausgearbeitet, die auch
für die praktische Umsetzung und Koordination zuständig ist.
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- Ergebnisse
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- Die Frau, auf die normalerweise
die ganze Pflegearbeit im Krankheitsfall eines Familienangehörigen
entfällt (welche noch zu der normalen, oft schon doppelten - Arbeit
und Familie - Arbeitslast hinzukommt) wird durch die Sozialstation-Pflege
konkret dieser letzten Aufgabe enthoben; der Service beinhaltet auch
Hilfestellung im Haushalt. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die
Lebensqualität der Frau und der Familie.
- Langfristig könnte das Projekt
auch ökonomische Auswirkungen haben, da es weniger Krankenhausaufenthalte
mit sich bringt (besonders im Falle der älteren Mitbürger,
aber auch was Kinder/Jugendliche anbelangt) und der Akzent auf eine
maximale Pflege zu Hause liegt.
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- Verweise:
- MARIA LUISA TROJA
- Amt für Chancengleichheit
der Stadt Palermo
- Centro Santa Maria
delle Bilate
- Vicolo Coluzzi, 14,
Quartiere Albergheria, PALERMO, ITALIA
- TEL.:0039 091 6523590
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