Die sozio-ökonomischen Handlungsbeauftragten zur Verwirklichung der Chan-cengleichheit für Frauen und Männer mobilisieren

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Rezept n.21

OPTIMA - eine neue Form der Verwaltung von Personalressourcen

WAS
Das Programm wird vom Instituto Andaluz de la Mujer (Andalusisches Frauenreferat) in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft Comisiones Obreras und unter Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten der autonomen Regionen Andalusiens durchgeführt. Ziel des Programms ist die Unterstützung von Betrieben bei der Implementierung positiver Maßnahmen im Hinblick auf die Einstellung, den Verbleib im Betrieb und die Aufstiegsmöglichkeiten von Frauen. Durch die Vorbildwirkung dieser Betriebe soll gleichzeitig eine breitere gesellschaftliche Akzeptanz für eine Politik der Chancengleichheit erzielt werden.

WIEVIEL
Das Programm wird vom Europäischen Sozialfonds (über die Gemeinschaftsinitiative Employment-NOW) und von den Trägereinrichtungen finanziert. Für die Gleichstellungsbeauftragten und die teilnehmenden Betriebe fallen keine Kosten an.

WIE
Das Programm beinhaltet verschiedene Schritte: Bestandsaufnahme der Belegschaft und der Personalpolitik des Betriebs, Ausarbeitung und Umsetzung eines Förderplans zur Optimierung der Humanressourcen, Entwicklung von Kursmaßnahmen und Durchführung einer Fortbildung für GewerkschaftsfunktionärInnen zum Thema Chancengleichheit, Begleitung und Betreuung der positiven Maßnahmen in den Betrieben und Verleihung des Gütezeichens "KooperationspartnerIn für Chancengleichheit von Frauen und Männern"

WARUM
Weil sich eine effiziente Personalpolitik dadurch auszeichnet, dass sie ihr Personal wertschätzt und ihre Ressourcen optimiert. Weil in einem Betrieb, der sich um seine männlichen und weiblichen Angestellten Gedanken macht, das Arbeitsklima besser und das Personal motivierter ist. Weil ein Unternehmen, will es wettbewerbsfähig und modern sein, innovativ sein muss, sich den Herausforderung stellen und voraussehen muss, dass in Zukunft Frauen als Protagonistinnen in der Berufswelt eine immer wichtigere Rolle spielen. Weil die Unternehmen nicht auf das Arbeitskräftepotential von Frauen verzichten können - Frauen sind die Hälfte der Bevölkerung und Frauen sind zunehmend besser qualifizierte Arbeitnehmerinnen.

ERGEBNISSE
Bewusstseinsbildender Prozess in den Betrieben, in denen die Personalpolitik analysiert wurde - Offenlegung der Benachteiligung von Frauen bei Auswahl- und Beförderungsmechanismen und bei Fortbildungsmaßnahmen. Bewusstseinsbildung auch bei den Frauen in Bezug auf ihre Rechte und Möglichkeiten und bei den zum Thema Chancengleichheit ausgebildeten GewerkschafterInnen über ihre Aufgabe, bei Vertragsverhandlungen zukünftig die "gender"-Perspektive zu berücksichtigen.

KONTACKT
Juana López Calero
SEGRETERIA SECTORIAL DE LA MUJER
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TEL. + 34 968 36 66 26 FAX+ 34 968 36 66 20
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