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Die sozio-ökonomischen Handlungsbeauftragten
zur Verwirklichung der Chan-cengleichheit für Frauen und Männer
mobilisieren
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Rezept n.20
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WIN (Women International)
WAS
Ziel des ADAPT-Projekts WIN (1998/99) war der Versuch, durch Erprobung
neuer Arbeitsmethoden die Zahl der international tätigen Unternehmerinnen
zu erhöhen. Das Projekt wurde in zwei Gruppen zu je ca. 20 Teilnehmerinnen
in Örebro län und in Östergötlands län durchgeführt
und bestand aus vier Projektteilen: Individuelle Beratung und Coaching;
Kompetenz und Entwicklung; IT; Bildung von Netzwerken.
WIE
Weibliche Unternehmerinnen sollten angeregt werden, ihren Markt auszudehnen
und auch international tätig zu werden. Der dazu nötige Prozess
wurde gemeinsam entwickelt, individuell angepasst und bei Bedarf ergänzt.
Basis dafür bildeten die individuelle Ausgangssituation der Betriebe
und eine genaue Beobachtung des Prozessverlaufs. Während der gesamten
Projektdauer wurden die Unternehmerinnen durch Coaching unterstützt.
Die Entwicklung von Kompetenzen wurde durch eine flexible Grundausbildung
in verschiedenen Bereichen gefördert. Die Teilnahme an diesen Modulen
war nicht obligatorisch.
Der dritte Teil des WIN-Projekts zielte auf eine verstärkte Anwendung
von Informationstechnologien in den Unternehmen ab. Leider hatten die
meisten Unternehmerinnen wenig Erfahrung im IT-Bereich, die Wissensvermittlung
beschränkte sich daher auf Grundlagen und Anwendung im geschäftlichen
Bereich.
Schließlich wurde die Bildung von Netzwerken unter den teilnehmenden
Unternehmerinnen unterstützt, da Netzwerke gerade für den Erfolg
kleinerer (Frauen)Unternehmen von essentieller Bedeutung sind.
WARUM
Bereits vor Projektstart hatten sich zahlreiche Unternehmerinnen, die
Unterstützung beim Zugang zu internationalen Märkten benötigten,
an die Handelskammer gewandt. Dies zeigt, dass es bislang zuwenig Ausbildung,
Beratung und Unterstützung für kleinere von Frauen geleitete
Unternehmen gab, die wenig oder keine Import- und Exporterfahrung haben.
Viele Unternehmerinnen waren unsicher, wie sie sich internationale Märkte
erschließen können, wie sie ihre Produkte auf Verkaufsausstellungen
präsentieren sollen, wie die Zollbestimmungen aussehen und welche
Papiere sie benötigen.
ERGEBNISSE
Abgesehen von einer kleineren Gruppe, die sich nicht sehr aktiv am WIN-Projekt
beteiligte, verlief das Projekt sehr erfolgreich. Die meisten Teilnehmerinnen
waren mit den Ergebnissen zufrieden und viele von ihnen setzten bereits
die ersten Schritte in Richtung einer Internationalisierung ihres Unternehmens.
Kontakt
Marianne Dott-Källenius, Handelskammer Ostschweden, Norrköping;
Sweden
Merit Israelsson, Handelskammer Mälardalen, Örebro - Sweden
Inger Danilda E-MAIL: msj249f@tninet.se
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