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Die sozio-ökonomischen Handlungsbeauftragten zur Verwirklichung der Chancengleichheit für Frauen und Männer mobilisieren.

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Rezept n.17

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Was

SCHAFFUNG VON LOKALEN „RESSOURCEN-ZENTREN" (LRZ) FüR FRAUEN.

Die NUTEK (Schwedische Nationalbehörde für industrielle und technologische Entwicklung) hat in Zusammenarbeit mit der Nationalen Agentur für die Entwicklung ländlicher Gebiete das "Nationale Ressourcen-Zentrum für Frauen" (NRZ) auf den Weg gebracht, das die Tätigkeiten der zahlreichen von den einzelnen Kommunalverwaltungen eingerichteten lokalen Ressourcen-Zentren koordinieren und unterstützen soll. Das NRZ befindet sich in den Räumlichkeiten der NUTEK.

Wieviel

In Schweden wird jedes LRZ von den Lokal- und Regionalverwaltungen sowie von diversen Initiativen der EU finanziert. Bei dem Grundmodell des Zentrums ist der Kostenaufwand auf das Gehalt des Verantwortlichen und die Anschaffung eines Computers plus Internet-Abonnement begrenzt; die Räumlichkeiten könnten von der Dienststelle selbst zur Verfügung gestellt werden. Weitere Ausgaben hängen mit der Art der Maßnahme zusammen und könnten sich durch weitere Dienstleistungen erhöhen. Verschiedene Finanzierungsmodelle sind denkbar (durch Beihilfen der Region, durch die Eingliederung in die "Territorial-Pakte", durch die Europäische Union).

Wie

Die an der Einrichtung eines LRZ interessierte Gemeinde arbeitet das Projekt für eine Struktur aus, die aus einem Leiter und mindestens einem durch Internet mit anderen Zentren verbundenen Computer besteht. Jedes Zentrum bietet Dienstleistungen an, die sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht den Bedürfnissen des Einzugsgebiets angepasst sind; beispielsweise Motivierungsmaßnahmen für Frauen, wobei Erfahrungen nicht nur am Ort selbst, sondern auch per Internet ausgetauscht werden. Das Internet garantiert eine bessere Zirkulation von Informationen, mehr Koordination zwischen den einzelnen Initiativen und eine Möglichkeit, aus der Isolierung, in der sich viele Frauen (besonders in den Gebieten im Landesinnern) befinden, aufzutauchen. Des weiteren können Studienbesuche, Ausstellungen, Seminare, Lehrgänge etc. ins Auge gefasst werden; wichtig ist, dass das Zentrum mit der Gemeinde selbst in ständigem Kontakt steht und mit ihr zusammenarbeitet, desgleichen mit den Universitäten, Schulen, den Bildungsinstitutionen allgemein, mit Fachverbänden, Gewerkschaften etc. Was die Schaffung des Netzwerks anbelangt, so können Vereinbarungen zwischen den verschiedenen Städten und Gemeinden getroffen oder eine Koordination auf Länderebene vorgesehen werden.

Vorgehensweise

Gegen Ende der achtziger Jahre wurde eine Reihe Frauen aus dem Landesinnern dahingehend tätig, dass sie versuchten, einen Beitrag zur lokalen Entwicklung zu leisten und eine Lösung für die Probleme der dortigen Frauen zu finden. Dies geschah im Zuge einer Kampagne namens "Ganz Schweden soll leben". Aus dieser Initiative entstand eine Netzwerk von Frauen, das sich die Einführung des geschlechtsspezifischen Standpunktes in die Regionalpolitik zum Ziel gesetzt hatte. Die Nationale Agentur für die Entwicklung der ländlichen Gebiete betonte die Rolle der Frauen innerhalb der lokalen Entwicklung durch ein spezielles Programm und 1994 dann mit der Verordnung zur Regionalpolitik. Es gelang der Agentur, für ihren Vorschlag eines Nationalen Ressourcen-Zentrums Gehör zu finden. Die Grafschaft Stockholm gibt ständig Anreize für die Schaffung von lokalen und regionalen Zentren.

Ergebnisse

Möglichkeiten für die Frauen, untereinander Kontakt aufzunehmen, ihre Kenntnisse zu erweitern und ein Bewusstsein dafür zu erlangen, wie wichtig ihre aktive Teilnahme am sozialen, ökonomischen und politischen Leben ihrer Region ist. Zusammenarbeit zwischen den diversen Handlungsträgern für die Einbeziehung der geschlechtsspezifischen Perspektive auch in die lokale Entwicklungsplanung, und schließlich Schaffung von Möglichkeiten für Frauen, zu dieser Entwicklung durch ihre eigenen Erfahrungen beizutragen, indem sie neue Aspekte einbringen, die aber zu den Bedingungen der Frauen selbst weitergegeben werden.
 
Verweise:
ING. MARIE PERSSON
c/o CRN (National Resource Centre for Women)
Liljeholmsvägen 32 SE-117, Stockholm (Schweden)
TEL.: 0046 8 6819100
FAX: 0046 8 6816689
E-MAIL: Ing-marie.persson@nutek.se
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