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Die
Einbeziehung der Dimension Chancengleichheit
für Frauen und Männer in alle Bereiche
von Politik und Aktion fördern.
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Rezept
n.3
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Was
- EIN NEUER
GESELLSCHAFTSVERTRAG ZWISCHEN MÄNNERN UND
FRAUEN:
- ZU EINER
GETEILTEN VERANTWORTUNG IN DER FAMILIE, BEI DER ARBEIT
UND INNERHALB DER MACHTSTRUKTUREN
Die Federacion
Mujeres Progresistas (Bund der progressiven Frauen), ein
Netzwerk mit 240 Zentren, stellte die Forderung nach einem
neuen Gesellschaftsvertrag zur Schaffung einer "miteinander
geteilten Gesellschaft" auf, und "zur Neuorientierung des
Prozesses, der seit jeher gegen die Interessen der Frauen
gerichtet war und zur Schaffung neuer Mechanismen, die
Freuen und Männern ein gemeinsames Handeln
ermöglichen". Die FMP schlägt die Erneuerung des
"Vertrages" bzw. Modells, vor, das derzeit in Kraft ist und
im 18. Jahrhundert konzipiert wurde, da es unfähig ist,
eine "Antwort auf die kollektiven Bedürfnisse zu
liefern". Tatsächlich waren Frauen von den Menschen-
und Bürgerrechten ausgeschlossen, was heute ein
immenses Hindernis bei der Gesamtentwicklung der
Gesellschaft darstellt. Dem Neuen Vertrag sind bereits
öffentliche Verwaltungen, Vereinigungen, politische
Referenten und Medienvertreter (um einige bekannte Namen zu
nennen: Felipe Gonzales, Vorsitzender der PSOE, Raul Villar
Lazaro, Rektor der Universität Madrid, die Journalistin
Victoria Prego) beigetreten.
Wieviel
Anfänglich
hatte die MFP innerhalb des eigenen Netzwerke Beiträge
gesammelt, mit denen eine breitgefächerte Studiengruppe
eingerichtet wurde, die zwei Jahre lang an dem Dokument
arbeitete. Es handelte sich zum Teil um die freiwillige
Arbeit von Expertinnen und feministischen
Wissenschaftlerinnen. Späterhin wurden Verbreitung und
Förderung des Vertrages aus den Mitteln des IV.
Programms für Chancengleichheit der EU finanziert.
Wie
Den
Schlüsselfiguren - in erster Linie den
politisch-institutionellen Referenten - wird vorgeschlagen,
offiziell dem Neuen Vertrag beizutreten, diesen Beitritt
öffentlich zu erklären und sich konkret für
vier Ziele einzusetzen, die auf eine ausgewogenere
Repräsentierung bei den Entscheidungsprozessen
hinarbeiten: geteilte Verantwortung in der Familie, bei der
Arbeit sowie innerhalb der Machtstrukturen, und die
Förderung der dazu notwendigen Gegebenheiten. Ein
Beschlussformular liegt dem Vertrag bei. Das Dokument wird
von neuesten Statistiken gestützt, von konkreten
Anwendungsvorschlägen in verschiedenen Kontexten und
von angemessenen Belegen über seinen ökonomischen,
sozialen und juristischen Wert.
Vorgehensweise
Die Entscheidung des
FMP entspringt der feministischen Reflexion und der Pekinger
Plattform. "Die derzeit herrschenden Modelle und Strukturen,
die macht- und entscheidungstragenden Institutionen sind auf
eine männliche Sozialordnung zugeschnitten und
reflektieren nicht die Sorgen und Werte der Frauen": ein
Modell, das unfähig geworden ist, "den heutigen
Bedürfnissen von Frauen und Männern gerecht zu
werden" muss daher verändert werden. Der Neue Vertrag
gründet sich auf die ethischen und juristischen
Prinzipien, die das demokratische System stützen.
Während der langen Entwicklungsphase wurden bereits die
ersten Beitritte verzeichnet. Dank dem IV. Programm der EU
wurden 1999 zwei Sensibilisierungskampagnen gestartet, deren
eine an die Medien und die anderer an die europäischen
Parlamentarierinnen gerichtet waren. Im Augenblick findet
eine Reihe Seminare unter der Mitwirkung von Stadt- und
Gemeinderäten statt, die die innerhalb dem
städtischen Zuständigkeitsbereich zu treffenden
Entwicklungsmaßnahmen identifizieren soll.
Ergebnisse
Langfristig "eine
miteinander geteilte Gesellschaft". Kurzfristig sicherlich
eine Bewusstseinsentwicklung der Öffentlichkeit
für dieses Thema. Jede Gemeinde nimmt den Vertrag an,
indem sie ihren Beitritt erklärt und die entsprechenden
Aktionen einleitet.
- Verweise:
- CARMEN ORTIZ
- FEDERACION MUJERES
PROGRESISTAS, RIBERA DE CURTIDORES, 3 MADRID, SPANIEN
- TEL.: 0034 915 390238
- FAX: 0034 915 270 302
- E-MAIL: fmp@fmujeresprogresistas.com
- WEB-SEITE: www.fmujeresprogresistas.com
http://www.fmujeresprogresistas.com/italia.htm
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